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Grottenolm
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Der Grottenolm (Proteus anguinus) ist ein dauernd in Larvenform in HöhlengewĂ€ssern lebender europĂ€ischer Schwanzlurch und die einzige Art der Gattung Proteus. Diese Gattung bildet zusammen mit den nordamerikanischen Furchenmolchen (Gattung Necturus) die Familie der Olme (Proteidae). Ăhnlichkeiten und konvergente Entwicklungen zum Grottenolm finden sich auĂerdem bei einigen höhlenbewohnenden Lungenlosen Salamandern, etwa dem Texanischen Brunnenmolch (Eurycea rathbuni).
Contents
âą Merkmale
âą Verbreitung
⹠GefÀhrdung
âą Artenschutz
âą Sonstiges
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Merkmale
Der Grottenolm hat einen aalĂ€hnlich gestreckten Körper, der eine LĂ€nge von 25 bis 30 Zentimetern (in EinzelfĂ€llen bis zu 40 Zentimeter) erreichen kann. Der Ruderschwanz ist seitlich abgeflacht und mit FlossensĂ€umen versehen. Die GliedmaĂen sind sehr dĂŒnn und reduziert â an den Vorderbeinen befinden sich nur jeweils drei Finger, an den Hinterbeinen jeweils zwei Zehen. Die Haut ist gelblich-weiĂ, wirkt durch durchscheinende BlutgefĂ€Ăe rosa-fleischfarben und ist oft mit dunklen Flecken versehen; unter Lichteinfall kann es zu einer dunklen Pigmentierung kommen.
Der Kopf ist lĂ€nglich-schmal und vorne spatelförmig, die Augen sind bei der Nominatform Proteus anguinus anguinus zur Funktionslosigkeit degeneriert und unter der Körperhaut verborgen. Die Atmung erfolgt durch Lungen; zusĂ€tzlich besitzen Grottenolme aber zeitlebens drei Paare Ă€uĂere, rote KiemenbĂŒschel am Hinterkopf. Dieses PhĂ€nomen, dass geschlechtsreife, fortpflanzungsfĂ€hige Tiere auch Larvenmerkmale aufweisen und behalten, wird als Neotenie oder auch PĂ€domorphose bezeichnet. Neotenie tritt bei vielen Schwanzlurchen zumindest gelegentlich oder zeitweise auf; bei Grottenolmen ist sie, wie beim Axolotl, obligat. Eine vollstĂ€ndige Metamorphose wĂŒrde zumindest innerhalb der HöhlenlebensrĂ€ume vermutlich keinen evolutionĂ€ren Vorteil bringen. Beide Geschlechter besitzen im geschlechtsreifen Zustand eine verdickte Kloakenregion, daran sind fortpflanzungsbereite Tiere sicher erkennbar. Die Schwellung ist beim MĂ€nnchen ausgeprĂ€gter als beim Weibchen; beim Weibchen sind meist durch die Haut durchschimmernd die Eier erkennbar.
Schwarze Grottenolme in SĂŒdostslowenien
In zwei benachbarten Quellen bei JelĆĄevnik nahe Ärnomelj, in der Region Bela krajina (SĂŒdostslowenien), wurde im Jahre 1986 eine einzelne oberirdisch lebende Population des Grottenolms entdeckt.cite-ref-parkelj-1-0[1] Die Tiere unterscheiden sich von der Nominatform durch die krĂ€ftige, schwarze Pigmentierung, entwickelte Augen, einen lĂ€ngeren Rumpf, einen breiteren SchĂ€del mit kĂŒrzerem Pflugscharbein (Vomer).cite-ref-ivancovic-2-0[2] Sie wurden als eigene Unterart Proteus anguinus parkelj beschrieben. Der slowenische Name âparkeljâ ist einer der Namen des (christlichen) Teufels, auch als âKrampusâ die aus dem Karneval bekannte schwarze Sagenfigur mit roter Zunge.
Der Status der Population als Unterart ist aber umstritten. Sie könnte entweder eine der noch oberirdisch lebenden Stammform des Grottenolms Ă€hnliche Reliktform sein und wĂ€re dann als Unterart gut charakterisierbar oder aber eine RĂŒckadaption höhlenlebender Grottenolme bei sekundĂ€rer Einwanderung in einen belichteten Lebensraum. Nach einer Analyse der VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse anhand der Sequenz der mitochondrialen DNA ist die OberflĂ€chenform nicht gegenĂŒber anderen Populationen differenzierbar, sondern gruppiert mit weiteren, typischen Populationen der geographischen Region.cite-ref-goricki-3-0[3] Es ist auch schon seit lĂ€ngerem bekannt, dass Grottenolme an Licht adaptieren können und bei (vorsichtiger und langsam gesteigerter) Belichtung eine dunkle Pigmentierung ausbilden (sie sind also nicht, wie oft ungenau unterstellt wird, albinotisch). Der österreichische Forscher Paul Kammerer berichtet auĂerdem bereits 1912, dass es ihm gelungen sei, unter Rotlichtbestrahlung die rudimentĂ€ren und normalerweise funktionslosencite-ref-hawes-4-0[4] Augen zur funktionalen Differenzierung anzuregen.cite-ref-berz-5-0[5] Demnach besteht die Möglichkeit, dass normale, dunkeladaptierte Grottenolme noch die genetische Potenz besitzen, sich bei der Einwanderung in belichtete LebensrĂ€ume an diese Bedingungen zu adaptieren. Wenn dieses Szenario zutrĂ€fe, wĂŒrde die typische Unterart durch die neue Unterart parkelj paraphyletisch; diese wĂ€re dann nicht gerechtfertigt.
Anfang des Jahres 2023 wurde berichtet, dass drei schwarze Grottenolme im Informationszentrum SOS Proteus Kranj zur Schau gestellt wurden. Diese wurden in der NĂ€he von Rakek (Innerkrain) durch Hochwasser an die OberflĂ€che gespĂŒlt. Gegen die Bewilligung durch das Umweltministerium haben weiĂkrainer UmweltschĂŒtzer der NGO Proteus vor Gericht Klage eingereicht.cite-ref-6[6]
TageszeitabhĂ€ngige Wanderung weiĂer Grottenolmen in Italien
Im Februar 2024 wurde eine Studie veröffentlicht, welche die Abgrenzung von weiĂen und schwarzen Grottenolmen noch weiter verwischt.cite-ref-7[7] WĂ€hrend man bisher davon ausgegangen ist, dass die weiĂe, höhlenbewohnende Unterart oder Form strikt unterirdisch lebt, konnte gezeigt werden, dass dies nicht der Fall ist. Vielmehr zeigen die Tiere ein Wanderverhalten in AbhĂ€ngigkeit von der Tageszeit. In mehreren oberirdischen Quellen konnten Grottenolme nachgewiesen werden, wobei die Tiere sich vermehrt nachts auĂerhalb der Höhlen aufhielten. Beim Fang der Tiere haben manche von ihnen RegenwĂŒrmer hochgewĂŒrgt, die zu Arten gehörten, die auĂerhalb von Höhlen vorkommen.
Dieses Verhalten, sowie die Tatsache, dass noch nicht fertig entwickelte Jungtiere funktionierende Augen haben, zeigt noch deutlicher, dass die ĂbergĂ€nge zwischen weiĂen und schwarzen Grottenolmen auf jeder biologischen Ebene flieĂend sind.
Verbreitung
Der Grottenolm lebt ausschlieĂlich im dinarischen Karst, im Kalkgebirge östlich der Adria. Die Verbreitung reicht vom Ă€uĂersten Nordosten Italiens (im Einzugsgebiet des Flusses Isonzo/SoÄa mit absoluter Nordgrenze in Gradisca dâIsonzocite-ref-bressi-8-0[8]) ĂŒber Slowenien und das westliche Kroatien (unter Einschluss der Halbinsel Istrien) bis zur TrebiĆĄnjica in der Herzegowina.cite-ref-bar-9-0[9] Die besiedelten GewĂ€sser entwĂ€ssern zum Teil zur Adria, andere ĂŒber Save und Donau zum Schwarzen Meer. Dies ist aber teilweise schwer feststellbar, weil das Gebiet vor allem unterirdisch entwĂ€ssert und zahlreiche GewĂ€sser in Ponoren im Untergrund verschwinden. Das am weitesten landeinwĂ€rts vorgeschobene Vorkommen liegt etwas isoliert von den anderen im Lusci Polje in der bosnischen Krajina.cite-ref-sket2-10-0[10] Da die Art erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit genieĂt und neu gemeldete Vorkommen meist unmittelbar intensiv ĂŒberprĂŒft werden, gilt die Entdeckung völlig neuer Vorkommen der Art als unwahrscheinlich. Es wird aber angenommen, dass der wesentliche Lebensraum fĂŒr den Menschen unzugĂ€ngliche KlĂŒfte im Karstgestein sind. Funde aus dem Menschen zugĂ€nglichen gröĂeren Höhlen oder Quellen sind vermutlich nur randliche oder von Flutwasser ausgeschwemmte Vorkommen. Wie das Vorkommen der oberirdischen, dunkel pigmentierten Population beweist, können sie aber unter gĂŒnstigen UmstĂ€nden hier auch dauerhaft leben. Die Höhenverbreitung ist wegen der unterirdischen Lebensweise schwer anzugeben. So lebt keine der italienischen Populationen höher als 20 m, teilweise aber unter den KarsthöhenzĂŒgen mehr als 300 Meter unter der GelĂ€ndeoberflĂ€che.cite-ref-bressi-8-1[8]
Seit langer Zeit gibt es Versuche des Menschen, Grottenolme auĂerhalb ihres natĂŒrlichen Areals in Höhlen neu anzusiedeln. Neben dem Vorkommen in Moulis in den französischen PyrenĂ€en geht auch die Population in Oliero Valstagna in der italienischen Provinz Vicenza auf eine Aussetzung bereits im 19. Jahrhundert zurĂŒck.cite-ref-bressi-8-2[8] Meist kam es dabei aber nicht zur Fortpflanzung.
Als interessierter Besucher hat man nur wenige Möglichkeiten, einen lebendigen Grottenolm zu Gesicht zu bekommen. Laut Global Biodiversity Information Facility ist die Hermannshöhle der einzige Ort, an dem man sie in Deutschland sehen kann. In Kroatien werden Grottenolme sowohl in der Jama Baredine als auch im Zoo von Zagreb prĂ€sentiert.cite-ref-11[11] AuĂerdem kann man Grottenolme im Vivarium Proteus in den slowenischen Höhlen von Postojna (auch Adelsberger Grotte genannt) sehen.cite-ref-gbif-12-0[12]cite-ref-13[13]
Grottenolme in der kroatischen Jama Baredine
Im istrischen Teil Kroatiens haben Besucher, die die Karsthöhle Jama Baredine (in der NĂ€he von PoreÄ) besuchen, die Möglichkeit Grottenolme in ihrem natĂŒrlichen Umfeld, in einem Schaubecken zu sehen. Touristen können den erschlossenen Teil der Höhle in kleinen Gruppen besuchen, wobei sie ĂŒber steile Stiegen, zwischen Stalaktiten und Stalagmiten, etwa 60 Meter tief in die Höhle gelangen. Die Temperaturen in dem geschĂŒtzten Naturdenkmal liegen konstant bei 14 Grad. Im nicht zugĂ€nglichen Teil der Höhle leben nach wie vor wilde Grottenolme. Um den Stress fĂŒr die im Schaubecken prĂ€sentierten Tiere so gering wie möglich zu halten, werden sie regelmĂ€Ăig ausgetauscht und dĂŒrfen nicht mit Blitzlicht fotografiert werden.cite-ref-bar-9-1[9]cite-ref-14[14]
Grottenolme in der Hermannshöhle
In Deutschland gelang die Ansiedlung von Grottenolmen in der Hermannshöhle im Harz bei RĂŒbeland (Sachsen-Anhalt).cite-ref-gbif-12-1[12] Insgesamt 18 aus Istrien stammende Exemplare wurden dort in den Jahren 1932 (5 StĂŒck) und 1956 (13 StĂŒck) zu Schauzwecken in einem kĂŒnstlichen HöhlengewĂ€sser ausgesetzt, das eine Tiefe von rund 80 Zentimetern und eine permanente Wassertemperatur von 7 °C aufweist. Der sogenannte âOlmenseeâ ist seit langer Zeit eine Touristenattraktion.cite-ref-grosse-15-0[15] Im Jahr 1978 wurde ein Zuchtbecken gebaut. Eine bei der Gelegenheit vorgenommene Bestandsaufnahme konnte nur mĂ€nnliche Tiere feststellen; auch 1985 schienen alle 13 erfassten Exemplare mĂ€nnlich zu sein. 2015 wurden nur noch 9 Tiere gefunden, darunter immerhin fĂŒnf Weibchen, die auch Eier trugen.cite-ref-16[16] Erstmals nach 85 Jahren wurden 2016 viercite-ref-0-17-0[17] oder fĂŒnfcite-ref-18[18] Eier gefunden, die in gesonderte Becken ĂŒberfĂŒhrt wurden, damit sie sich störungsfrei entwickeln können.cite-ref-0-17-1[17] Nicht selten kommt es nĂ€mlich vor, dass Grottenolme ihre eigenen Eier vertilgen.cite-ref-ha21-19-0[19] ZunĂ€chst war man davon ausgegangen, dass, sollten die Eier befruchtet sein, im Mai oder Juni 2016 bereits Jungtiere zu finden wĂ€ren.cite-ref-ha21-19-1[19] Anfang Juni gab die zustĂ€ndige Projektleiterin bekannt, dass sich der Schlupf verzögere, da die Höhle weit im Norden liegt und dies die Entwicklung der Tiere verlangsame.cite-ref-20[20] TatsĂ€chlich starben alle Eier ab. Im August 2017 wurden erneut zehn Eier entdeckt und separiert. Auch diese starben ab.cite-ref-21[21] 2020 entdeckte man bei einem Bestand von sieben Exemplaren bei einem der vier Weibchen vier befruchtete Eier im Eileiter.cite-ref-22[22] Ende August 2020 wurden zwei Gelege mit Eiern entdeckt.cite-ref-23[23]
Lebensraum, Lebensweise
Die Art lebt in ĂŒberfluteten Teilen von Höhlen (von Höhlenkundlern Siphon genannt), selten auch in aus solchen HöhlengewĂ€ssern gespeisten Karstquellen oder in offenen Höhlenseen. Bei Nutzung des Karstgrundwassers werden sie manchmal mit dem Pumpen nach oben befördert,cite-ref-bressi-8-3[8] auĂerdem gibt es (unbestĂ€tigte) alte Berichte, dass sie gelegentlich nachts aus den HöhlengewĂ€ssern in Quellen und OberflĂ€chengewĂ€sser aufwandern. Grottenolme können sowohl Luft atmen als auch ihren Sauerstoffbedarf im Wasser ĂŒber Kiemen und Hautatmung decken, bei Haltung in Terrarien verlassen sie manchmal das Wasser freiwillig, auch fĂŒr lĂ€ngere Zeit,cite-ref-briegleb-24-0[24] sie können hier sogar jagen. Die Tiere suchen Verstecke in Spalten oder unter Steinen auf, graben sich aber nie ein. Sie kehren dabei immer wieder in bekannte Schlupfwinkel zurĂŒck, die sie am Geruch erkennen;cite-ref-guillaume-25-0[25] im Experiment bevorzugten dabei zumindest sexuell inaktive Tiere von Artgenossen bereits besetzte Schlupfwinkel, sind also gesellig. Die AktivitĂ€t der Art ist, dem unterirdischen Lebensraum angemessen, weder tages- noch jahresperiodisch; sogar Jungtiere können zu allen Jahreszeiten gleichermaĂen gefunden werden. Grottenolme können, obwohl ihre Augen funktionslos sind, ĂŒber einen Hautlichtsinn Licht wahrnehmen.cite-ref-hawes-4-1[4]cite-ref-briegleb-24-1[24]cite-ref-schlegel-26-0[26] Werden einzelne Körperteile stĂ€rker belichtet, fliehen sie vom Licht weg (negative Phototaxis). Sie können sich aber an andauernde Lichtreize gewöhnen und werden von extrem schwacher Belichtung sogar angelockt. Sie können sich auĂerdem ĂŒber einen magnetischen Sinn im Lebensraum orientieren.cite-ref-schlegel-26-1[26]
Zum Vorzugshabitat der Art gibt es zum Teil widersprĂŒchliche Angaben. WĂ€hrend manche Forscher von einer Bevorzugung besonders tiefer, ungestörter GewĂ€sserteile mit konstanten Umweltbedingungen ausgehen, vermuten andere eine Bevorzugung von Bereichen mit einströmendem OberflĂ€chenwasser, weil hier das Nahrungsangebot wesentlich besser ist. Soweit bekannt, jagen sie unspezifisch im Lebensraum anzutreffende kleine Krebstiere wie Wasserasseln, Flohkrebse (Gammarus und den Höhlenflohkrebs Niphargus) und die kleine höhlenlebende SĂŒĂwassergarnele Troglocaris, auĂerdem WĂŒrmer (Oligochaeten). Im Experiment sind sie wenig wĂ€hlerisch und fressen alles, was sie ĂŒberwĂ€ltigen können.cite-ref-briegleb-24-2[24] Zu natĂŒrlichen Feinden des Grottenolms ist wenig bekannt. Wolfgang Briegleb vermutet, dass die Art nicht in GewĂ€ssern leben kann, in denen Flusskrebse vorkommen. Ein spezialisierter Parasit, Chloromyxum protei Joseph, 1905 (Myxozoa), der in der Niere parasitiert, ist bisher ausschlieĂlich aus dieser Art nachgewiesen.cite-ref-joseph-27-0[27]cite-ref-eiras-28-0[28]
Der Grottenolm ist relativ temperaturempfindlich. Beim Vergleich von ihm besiedelter GewĂ€sser zeigt sich, dass er (mit sehr seltenen Ausnahmen) nur GewĂ€sser wĂ€rmer als 8 °C besiedelt und solche ĂŒber 10 °C bevorzugt,cite-ref-sket2-10-1[10] obwohl er tiefere Temperaturen, bis hin zu Eis, ĂŒber kĂŒrzere Zeiten zu tolerieren vermag.cite-ref-briegleb-24-3[24] Wassertemperaturen bis etwa 17 °C werden ohne Probleme toleriert, noch wĂ€rmeres Wasser nur noch fĂŒr kurze Zeiten. Oberhalb 18 °C ist keine Entwicklung von Eiern und Larven mehr möglich. Im Grundwasser und in HöhlengewĂ€ssern ist, abseits einströmenden OberflĂ€chenwassers, die Temperatur im Jahresverlauf nahezu konstant und entspricht in etwa der Jahresmitteltemperatur an diesem Ort. Möglicherweise ist also seine Verbreitung sowohl in der Höhe wie auch nach Norden hin durch Isothermen begrenzt. Obwohl die besiedelten GewĂ€sser meist mit Sauerstoff mehr oder weniger gesĂ€ttigt sind, toleriert der Grottenolm einen weiten Wertebereich und vermag sogar völliges Fehlen von Sauerstoff, Anoxie genannt, bis zu 12 Stunden zu ĂŒberleben.cite-ref-issartel-29-0[29]
Fortpflanzung und Entwicklung
Durch seine Lebensweise in KlĂŒften im Karstgestein war es bis heute nicht möglich, die Entwicklung des Grottenolms in seinem natĂŒrlichen Habitat zu untersuchen. So sind bis heute noch niemals Eier im eigentlichen Lebensraum gefunden worden und selbst jĂŒngere Larvenstadien nur extrem selten. Bei der einzigen Beobachtung von Eiern, in einer Karstquelle, ist von einer Verschleppung durch Flutwasser auszugehen.cite-ref-sket-30-0[30] In der berĂŒhmten Schauhöhle von Postojna, aus der die Art seit ĂŒber 100 Jahren bekannt ist, wurden 2014 im Schauaquarium des Besucherbereichs erstmals Eier gefunden,cite-ref-postojna-31-0[31] Ende Mai 2016 wurde der Schlupf zweier Tiere beobachtet.cite-ref-schlupf-32-0[32]
Zur Entwicklung des Grottenolms liegen, neben Aquariumsbeobachtungen, heute auch Daten aus der kĂŒnstlich begrĂŒndeten Population aus der Höhle von Moulis in den französischen PyrenĂ€en vor, wo die Daten zur Population seit 1958 dokumentiert worden sind.cite-ref-voituron-33-0[33] Demnach erreichen Weibchen die Geschlechtsreife erst im Alter von durchschnittlich 15 bis 16 Jahren und reproduzieren auch dann nur selten, in Moulis alle 12,5 Jahre. Bei HĂ€lterung von WildfĂ€ngen im Aquarium erreichen relativ viele Tiere innerhalb einiger Monate die Geschlechtsreife, dies wird mit der besseren ErnĂ€hrung in Zusammenhang gebracht.cite-ref-briegleb-24-4[24] MĂ€nnchen besetzen im Lebensraum Balzreviere von (im Aquarium) etwa 80 Zentimeter Durchmesser, dessen Rand es fortwĂ€hrend patrouilliert. Kommen andere begattungsbereite MĂ€nnchen in dieses Balzrevier, kommt es zu heftigen RevierkĂ€mpfen, wobei der Revierinhaber den Rivalen durch Bisse attackiert; dabei können durchaus Wunden zugefĂŒgt oder Kiemen abgebissen werden. Nicht geschlechtsreife Tiere werden im Revier geduldet. Die Tiere können dabei das Geschlecht und den Fortpflanzungsstatus von Artgenossen nur bei direktem Körperkontakt erkennen.cite-ref-parzefall-34-0[34] Schwimmt ein geschlechtsreifes Weibchen ins Revier ein, wird es vom MĂ€nnchen unter Schwanzwedelbewegungen umkreist. SchlieĂlich setzt das MĂ€nnchen am GewĂ€ssergrund eine Spermatophore ab. Das Weibchen streicht mit ihrer Kloake darĂŒber und nimmt dabei Spermien auf. Diese Sequenz kann mehrfach hintereinander abfolgen. SchlieĂlich verlĂ€sst das Weibchen das Balzrevier und sucht einen Schlupfwinkel auf. Hier oder in dessen NĂ€he besetzt sie anschlieĂend ein Laichrevier, dessen Grenzen sie ebenfalls mit Bissen gegen Eindringlinge verteidigt. Dabei werden auch weitaus gröĂere Artgenossen attackiert. Die Ablage der etwa 4 Millimeter groĂen Eier beginnt etwa 2 bis 3 Tage spĂ€ter und zieht sich oft ĂŒber einige Wochen hin.cite-ref-briegleb-24-5[24] Die GelegegröĂe wird fĂŒr Moulis mit 35 Eiern angegeben, von denen etwa 40 Prozent schlĂŒpften. Im Aquarium legte ein Weibchen etwa 70 Eier ĂŒber einen Zeitraum von 3 Tagen verteilt ab. Das Weibchen verteidigt das Laichrevier mit den Jungen auch nach deren Schlupf. Unbewachte Eier und Junglarven werden von anderen Olmen ohne weiteres gefressen. Die Larven beginnen ihr aktives Leben mit etwa 31 Millimeter KörperlĂ€nge; die Embryonalentwicklung dauert 180 Tage.cite-ref-nussbaum-35-0[35] Die Larven unterscheiden sich von ausgewachsenen Olmen durch die gedrungene, rundliche Körperform, die kleineren HinterextremitĂ€ten und den breiteren Flossensaum, der bei ihnen nach vorn bis ĂŒber den Rumpf reicht. Die adulte Körperform wird nach 3 bis 4 Monaten erreicht, die Tiere sind dann etwa 4,5 Zentimeter lang.cite-ref-briegleb-24-6[24]
Mit ĂŒber 70 Jahren Lebenserwartung (unter halbnatĂŒrlichen Bedingungen ermittelt), manche Forscher gehen gar von 100 Jahren aus,cite-ref-spiegel-36-0[36] kann die Art um ein Vielfaches Ă€lter werden, als es bei Amphibien allgemein ĂŒblich ist.cite-ref-voituron-33-1[33] In der unter halbnatĂŒrlichen Bedingungen gehaltenen Population in Moulis wurden Tiere (die als WildfĂ€nge unbekannten Alters eingesetzt worden waren) teilweise ĂŒber 48 Lebensjahre beobachtet, ohne dass bei den Ă€lteren Tieren Seneszenz oder ein Abfall der Lebenserwartung eintrat. Die Forscher kalkulieren aus ihren Lebenstafel-Daten (Regressionsgerade) eine Generationsdauer von 36,5 Jahren und eine durchschnittliche Lebenserwartung von 68,5 Jahren fĂŒr Tiere in ihrem sechsten Lebensjahr (d. h. ohne BerĂŒcksichtigung der JugendmortalitĂ€t). Die hohe Lebenserwartung ist fĂŒr ein Tier mit der geringen Körpermasse des Olms (etwa 20 Gramm) auĂergewöhnlich und bis heute nicht restlos wissenschaftlich aufgeklĂ€rt. Sicherlich spielt der Lebensraum Höhle mit seinen ungĂŒnstigen, aber hochgradig vorhersagbaren und gleichförmigen Bedingungen dabei eine Rolle.
Einige Forscher haben Beobachtungen veröffentlicht, nach denen der Grottenolm lebende Junge absetzen wĂŒrde oder diese unmittelbar nach der Eiablage ausschlĂŒpfen wĂŒrden (Viviparie bzw. Ovoviviparie).cite-ref-hairston-37-0[37] Bei genaueren Untersuchungen wurden allerdings stets Eier abgelegt. Möglicherweise gehen diese Beobachtungen auf unter extrem ungĂŒnstigen Bedingungen gehĂ€lterte Tiere zurĂŒck.
Forschungsgeschichte
FrĂŒher wurde der Grottenolm aufgrund seines ĂuĂeren fĂŒr ein Drachenjunges gehalten.cite-ref-38[38] Wegen seiner rosa-fleischfarbenen Körperfarbe wird er auch âMenschenfischleinâ genannt â dies ist die Ăbersetzung seiner Namen in kroatischer (ÄovjeÄja ribica), serbischer (Đ§ĐŸĐČĐ”ŃŃа ŃОбОŃа) und slowenischer (ÄloveĆĄka ribica) Sprache. Ein Taufstein aus der Kirche San NicolĂČ in Venedig aus dem 10. oder 11. Jahrhundert, der heute im Kunsthistorischen Museum in Wien aufbewahrt wird, zeigt zwei langgestreckte Tiere, bei denen es sich um Grottenolme handeln könnte.cite-ref-shaw-39-0[39]
Die erste publizierte Beschreibung des Grottenolms ist der Bericht von Johann Weichard von Valvasor aus dem Jahr 1689. Dieser hatte von einem Bauern erfahren, dass im Tal der Bela bei Vrhnika ein âLindwurmâ unter der Erde hause. Auf geĂ€uĂerte Zweifel berief sich der Bauer auf den Postmeister Hofmann zu Ober-Laybach. Nach Besuch des Postmeisters und eigener Untersuchung des Tiers bemerkt Valvasor, es sei âeiner Eydexen gleich geformirt gewestâ.cite-ref-valvasor-40-0[40] SpĂ€tere Bearbeiter weisen darauf hin, dass der von Valvasor genannte Fundort unplausibel und vermutlich eine Falschangabe sei. Der erste tatsĂ€chliche Fund eines Tiers in einer Höhle gelang Josip JerĆĄinoviÄ Ritter von Löwengreif, Kreiskassierer in Adelsberg (Postojna), in der âMagdalenengrotteâ (die Ärna Jama, Teil der Höhlen von Postojna) im Jahr 1797,cite-ref-kempe-41-0[41] spĂ€ter als TyplokalitĂ€t fĂŒr die Art festgesetzt. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art durch Joseph Nicolai Laurenti 1768 machte dieser nach Tieren aus StiÄna, die ihm Giovanni Antonio Scopoli zugesandt hatte. Es war die erste Beschreibung einer rein höhlenlebenden (Fachausdruck troglobionten) Tierart weltweit. Der Fund regte die Phantasie einiger der fĂŒhrenden Naturforscher ihrer Zeit an: Damals gefundene Fossilien versteinerter Knochen von Reptilien wurden von Georges Cuvier oder William Kirby höhlenlebenden Proteus-Verwandten zugeschrieben (diese nahmen aus theologischen GrĂŒnden an, dass Arten nicht aussterben können, und erklĂ€rten das Fehlen lebender Exemplare mit ihrer verborgenen, unterirdischen Lebensweise). Im 19. Jahrhundert wurden Grottenolme in den Höhlen von Postojna an Besucher als KuriositĂ€t und Reisemitbringsel verkauft; so gelangten auch eine Reihe lebender Tiere durch Reisende, darunter bekannte wie Charles Babbage, William John Hamilton oder Francis Galton, nach Nordeuropa, wo die Tiere zum Beispiel im Londoner Zoo gezeigt wurden.cite-ref-shaw-39-1[39]
GefÀhrdung und Schutz
GefÀhrdung
Der Grottenolm wird von der IUCN in der Roten Liste in der Kategorie âgefĂ€hrdetâ (vulnerable, vu) aufgefĂŒhrt (vgl. unter Weblinks). Wesentliche GefĂ€hrdungsursachen sind von der OberflĂ€che ausgehende Wasserverschmutzung der unterirdischen KarstgewĂ€sser, auch durch intensivierte Landnutzung oder Urbanisierung und Grundwassernutzung als Brauch- oder Trinkwasser, sowie Wassernutzung zur ElektrizitĂ€tserzeugung. Weitere Ursachen wie direkte Verfolgung oder touristischer Ausbau von Höhlen sind nur von untergeordneter Bedeutung. Wegen der hohen Wegsamkeiten in dem klĂŒftigen Gestein ist Karstgrundwasser in besonderer Weise empfindlich gegenĂŒber Verschmutzung.
Zentral im Areal des Grottenolms liegt zum Beispiel die Fabrik der Firma Iskra zur Produktion von Kondensatoren fĂŒr die Elektroindustrie, die fĂŒr die massive Grundwasserverschmutzung im Einzugsgebiet der Krupa verantwortlich gemacht wird (vgl. Artikel PCB-Verschmutzung der Krupa). Die giftigen polychlorierten Biphenyle sind auch im Fettgewebe von Grottenolmen aus der Region angereichert.cite-ref-pezdirc-42-0[42] Aber auch die Arsen-Konzentration im Gewebe vieler Olme ist stark erhöht, was auf arsenhaltige Pestizide, vor allem aus dem Weinbau, zurĂŒckgefĂŒhrt wird.cite-ref-bulog-43-0[43] Obwohl die Olme die akuten Konzentrationen offenbar ĂŒberleben, ist wenig ĂŒber mögliche chronische Wirkungen bekannt. Die PopulationsgröĂe und ein möglicher Populationstrend sind fĂŒr die Art in keinem Teil ihres Areals bekannt, Grund ist die schwierige und von vielen ZufĂ€llen abhĂ€ngige Nachweisbarkeit der Art. Der RĂŒckgang der italienischencite-ref-bressi-8-4[8] und slowenischencite-ref-hudoklin-44-0[44] Vorkommen wird daher aus guten GrĂŒnden vermutet, ist aber nicht mit Bestandszahlen zu untermauern. Aus Slowenien ist bekannt, dass einige frĂŒher individuenreiche Vorkommen in KoÄevsko polje (der gröĂten Karstebene in Slowenien) in der Region KoÄevje (ehem. Gottschee) durch AbwĂ€sser der Industrie und aus einer Deponie erloschen sind.cite-ref-sket2-10-2[10] DarĂŒber hinaus liegen keine sicheren Erkenntnisse vor.
Artenschutz
Die Art ist in der EuropĂ€ischen Union âArt von gemeinschaftlichem Interesseâ.cite-ref-45[45] Sie ist in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in den AnhĂ€ngen II und IV aufgefĂŒhrt. FĂŒr Arten des Anhangs II sind von den Mitgliedsstaaten eigens besondere Schutzgebiete auszuweisen, die Teil des Schutzgebietssystems Natura 2000 werden sollen. Der Grottenolm ist dabei eine der âprioritĂ€renâ Arten, weil die EU fĂŒr sein Ăberleben eine besondere Verantwortung besitzt. Arten des Anhangs IV, einschlieĂlich ihrer LebensrĂ€ume, sind darĂŒber hinaus ĂŒberall besonders geschĂŒtzt, wo sie vorkommen. Bei Vorhaben und Eingriffen in die Natur, die sich auf die BestĂ€nde auswirken können, ist vorher nachzuweisen, dass sie den Bestand nicht bedrohen â auch abseits von Schutzgebieten. Die Schutzkategorien der FFH-Richtlinie gelten unmittelbar EU-weit und sind in der Regel, so auch in Deutschland, in die nationale Gesetzgebung aufgenommen worden. Auch in Kroatien, Slowenien und Italien ist der Grottenolm geschĂŒtzt, in Slowenien ist seit 1982 der Handel mit den Tieren verboten. Die bedeutsamsten Vorkommen des Grottenolms in Slowenien sind inzwischen durch Natura-2000 Schutzgebiete erfasst,cite-ref-hudoklin-44-1[44] wobei aber einige Populationen weiterhin als gefĂ€hrdet gelten.
Phylogenie, Verwandtschaft, Evolution
Die Gattung Proteus mit dem Grottenolm als einziger Art wird mit der amerikanischen Gattung Necturus (Furchenmolche) in der Familie der Proteidae vereinigt. Die Zusammenfassung aufgrund morphologischer Gemeinsamkeiten galt lange als unsicher und ist wiederholt bestritten worden. Phylogenomische Untersuchungen, anhand homologer DNA-Sequenzen, unterstĂŒtzen ĂŒberwiegend die Zusammengehörigkeit, wenn auch teilweise nicht mit ĂŒberragender statistischer Sicherheit.cite-ref-trontelj-46-0[46]cite-ref-weisrock-47-0[47]cite-ref-pyron-48-0[48] Nach den Methoden der molekularen Uhr wird eine Aufspaltung der Linien in der Unterkreide erschlossen; zu diesem Zeitpunkt war der Superkontinent Laurasia noch nicht endgĂŒltig in Eurasien und Nordamerika aufgespalten. Das heutige Vorkommen ist also wahrscheinlich ein Relikt einer einstmals weiteren Verbreitung.
Richard Estes und Ilja Darevski haben einen fossilen Salamander aus dem MiozĂ€n des Kaukasus als Mioproteus caucasicus beschrieben, der in die Stammgruppe des rezenten Grottenolms gehören könnte.cite-ref-estes-49-0[49] Sie nehmen aufgrund der Körperproportionen auch fĂŒr ihn Neotenie an. Im Gegensatz zum rezenten Grottenolm besaĂ er aber noch eine stabil verknöcherte WirbelsĂ€ule und Rippen. Merkmale der Bezahnung machen es aber unwahrscheinlich, dass er selbst ein Vorfahr des Grottenolms gewesen sein könnte. Aufgrund der FundumstĂ€nde und der Begleitfauna nehmen sie ein oberirdisches GewĂ€sser, wahrscheinlich einen See, als Lebensraum an. Ăberzeugende fossile Funde von Proteus selbst oder möglichen ausgestorbenen Verwandten (Batrachosauroididae) aus den Dinariden liegen keine vor.
Die Entstehung des heutigen Areals des Grottenolms ist noch nicht befriedigend erklĂ€rbar. Die Dinariden waren vermutlich seit dem OligozĂ€n Festland. Im heutigen Areal des Grottenolms muss es aber im Eiszeitalter ĂŒberwiegend zu kalt fĂŒr eine erfolgreiche Entwicklung von Eiern und Larven gewesen sein. Proteus kommt nicht in Regionen vor, die im PleistozĂ€n vergletschert waren, das nördlichste Vorkommen liegt aber nur etwa 30 Kilometer sĂŒdlich des extremsten sĂŒdlichen Eisrands. Möglich ist entweder, dass die Art aus Refugien weiter sĂŒdlich die Region erst in der Nacheiszeit besiedelt hat, oder dass sie zu diesem Zeitpunkt noch oberirdisch lebte. Direkte Sonneneinstrahlung macht in oberirdischen GewĂ€ssern eine Entwicklung eher als in HöhlengewĂ€ssern möglich, auch wenn die Durchschnittstemperaturen gleich sind.cite-ref-sket2-10-3[10]
Sonstiges
Die slowenische Stadt Postojna fĂŒhrt einen nahezu realistisch gezeichneten Grottenolm in ihrem Wappen.
Literatur
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⹠Andreas Nöllert, Christel Nöllert: Die Amphibien Europas. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-06340-2.
Weblinks
Commons
: Grottenolm (
Proteus anguinus
)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Artikel ĂŒber Grottenolme aus der FAZ-Sonntagszeitung (PDF-Datei; 24 kB)
âą Proteus anguinus bei Amphibiaweb.org
âą Proteus anguinus bei Amphibian Species of the World 6.0, an Online Reference
âą Proteus anguinus bei EDGE
âą Devonkarst.org: The Proteus Project
⹠Proteus anguinus in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN 2009. Eingestellt von: Arntzen et al., 2008.
Einzelnachweise
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